27.02.2017 / Feuilleton / Seite 11

»Probleme sind Anregungen«

Die Münchner Ausstellung »Flow of Forms« zeigt Designkonzepte aus Afrika. Ein Gespräch mit Alafuro Sikoki

Sabine Matthes

Ruanda möchte in Zukunft Drohnen einsetzen, um entlegene Orte medizinisch zu versorgen. Für eine derartige Mischung aus Pragmatismus und Futurismus scheint Afrika prädestiniert. Die kreative Explosion, die gerade in mehreren Städten Afrikas stattfindet, hat auch Ikea erreicht: Zwölf afrikanische Designer wurden engagiert, um in den Möbelkonzern frischen Wind zu bringen. Eine geballte Ladung neuer Designer ist in München zu besichtigen: »Flow of Forms/Forms of Flow. Designgeschichten zwischen Afrika und Europa« mit 41 Design-Künstlern, an vier verschiedenen Orten. Die nigerianische Industriedesignerin Alafuro Sikoki ist im Architekturmuseum in der Pinakothek der Moderne mit zwei Arbeiten vertreten. (sm)

Sie sind aus Nigeria, haben in den USA Industriedesign studiert und arbeiten heute zwischen London und Lagos. Gibt es Unterschiede wischen afrikanischem und westlichem Design?

Die jeweilige Umgebung der Objekte macht den Unterschied. Vor Ort erfüllen sie ihre...

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