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27.02.2017 / Ausland / Seite 6

Legal, aber nicht rechtens

»Das Gesetz ist nicht auf unserer Seite? Dann lasst uns selbst die Gesetze schaffen!«

Mumia Abu-Jamal

Aus der »Black Lives Matter«-Bewegung ist »Laws for Black Lives« (L4BL, Gesetze für schwarze Leben) hervorgegangen, ein Kollektiv, das aus Anwälten, Jurastudenten, rechtskundigen Gefangenen, sogenannten Jailhouse Lawyers, und sonstigen im juristischen Bereich Arbeitenden besteht. Sie alle haben sich die Unterstützung der jüngsten Neuauflage der schwarzen Freiheitsbewegung auf die Fahnen geschrieben.

Der Zeitpunkt für die Gründung dieser Initiative hätte nicht günstiger gewählt sein können. Gesellschaftliche Basisbewegungen können jede nur mögliche juristische Unterstützung gebrauchen. Wer gegen das System weißer Vorherrschaft und der rasch um sich greifenden Angst vor dunkelhäutigen Menschen, genannt Negrophobie, opponiert, gerät sehr schnell ins Fadenkreuz ebendieses Systems und wird oft besonders hart bestraft.

Einer der vielleicht bekanntesten schwarzen Juristen in der US-Geschichte ist Charles Hamilton Houston (1895–1950). Er bildete unter anderem Thurg...

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