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24.02.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Gigantische Marktmacht

Südafrikanische Studie belegt negative Auswirkungen eines möglichen Zusammengehens von Bayer und Monsanto. Kleinbauern droht ein Teufelskreis

Christian Selz, Kapstadt

Das Schlagwort, das der Chemiekonzern Bayer als Argument für die geplante Übernahme des US-Saatgutgiganten Monsanto ins Feld führt, lautet »Effizienz«. Werner Baumann, der Vorstandsvorsitzende des Leverkusener Unternehmens, bezeichnete das anvisierte Zusammengehen der beiden Branchenriesen im vergangenen September im Wall Street Journal gar als »phantastische Kombination für die moderne Landwirtschaft«, die »die Werkzeuge bereitstellt, um eine schnell wachsende Bevölkerung zu ernähren«. 66 Milliarden US-Dollar (62,1 Milliarden Euro) ist Bayer dafür bereit zu zahlen, es wäre die größte Übernahme, die ein deutsches Unternehmen je getätigt hat. Interessant ist, dass zumindest Donald Trump keinen Widerstand angedeutet hat: Einen Gesprächstermin hatten Baumann und sein Pendant bei Monsanto, Hugh Grant, bereits im Januar bekommen. Wenn das kein Privileg ist. Dabei soll Trump sich »interessiert« gezeigt haben, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch Bauma...

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