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24.02.2017 / Ausland / Seite 6

Geld stinkt nicht

Rechte und Faschisten bedienen sich aus der Staatskasse – Frankreichs Justizbehörden haben es schwer im Wahlkampf

Hansgeorg Hermann, Paris

Bananenrepublik oder »Grande Nation«? Eine Frage, die sich die Franzosen immer häufiger stellen. Große Teile ihres politischen Establishments nehmen sie seit Monaten vor allem als einen besonders effizienten Selbstbedienungsladen wahr: François Fillon, der Präsidentschaftskandidat der politischen Rechten, wird verdächtigt, Frau und Kinder für »fiktive Arbeit« mit rund eineinhalb Millionen Euro aus der Staatskasse versorgt zu haben. Die Führerin des faschistischen Front National, Marine Le Pen, ließ ihre Leibgarde und die Parteiarbeit einiger ihrer engsten Vertrauten offenbar jahrelang aus dem EU-Haushalt bezahlen. Die französische Justiz ermittelt und wird nun ihrerseits beschuldigt, sich in den laufenden Wahlkampf einzumischen. Am 7. Mai soll das Volk an den Urnen über einen neuen Staatschef entscheiden.

Die Faschisten des Front National (FN) hatten am 14. Mai 2014 in Frankreich mit knapp 25 Prozent der Stimmen die Europawahl vor der Rechten (20 Prozent) ...

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