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11.02.2017 / Ausland / Seite 6

Kniefall der Rechten

Spanischer Ministerpräsident Rajoy und Mexikos Außenminister Videgaray buckeln vor Donald Trump

Volker Hermsdorf

Die Rechte in Europa und Lateinamerika verliert keine Zeit, um Bündnisse mit US-Präsident Donald Trump zu schmieden. Anfang der Woche bot sich der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy von der postfranquistischen Volkspartei (PP) als dessen »Vermittler« für Europa und Lateinamerika an. Die Kritik ließ nicht lange auf sich warten. Boliviens Präsident Evo Morales erklärte, Lateinamerika brauche keine Fürsprecher in Europa. »Jetzt sind andere Zeiten, Zeiten der Unabhängigkeit.«

In Spanien erklärte der Sprecher der sozialdemokratischen PSOE, Mario Jiménez, die Mehrheit der Bevölkerung erfülle es »mit Scham und Empörung«, dass Rajoy sich Trump als Statthalter angeboten habe. Der Regierungschef werfe das Land in die Zeiten der Unterwürfigkeit von Rajoys Vorgänger und Parteifreund José María Aznar gegenüber George W. Bush zurück. Aznar hatte Spanien damals an der Seite der USA und Großbritanniens in den Irak-Krieg geführt. Rajoy spreche »nicht im Namen Barcel...

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