14.01.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

Raketen auf Al-Mesa

Israel verübt Luftschlag auf Militärflughafen bei Damaskus. Tauziehen um Wasserquellen im Barada-Tal hält an

Karin Leukefeld

Die israelische Luftwaffe hat erneut Syrien angegriffen. In der Nacht zu Freitag schlugen Raketen auf dem Militärflughafen Mesa in Damaskus ein und lösten Explosionen und ein großes Feuer aus.

In einer Stellungnahme des Generalkommandos der syrischen Streitkräfte, die am Morgen über syrische Medien ausgestrahlt wurde, hieß es, der Angriff habe sich kurz nach Mitternacht ereignet. Die Raketen seien aus der Umgebung des Sees Genezareth abgefeuert worden. Der See liegt etwa 100 Kilometer (Luftlinie) südwestlich von Damaskus am Rande der syrischen Golanhöhen, die 1967 von Israel besetzt und 1981 völkerrechtswidrig annektiert wurden. Der Angriff habe die »terroristischen Organisationen (in Syrien, Anm. d. R.) unterstützen« sollen, erklärte die syrische Armeeführung. Man warne Israel vor den Folgen des »ungeheuerlichen Angriffs«. Die syrischen Streitkräfte würden alle terroristischen Gruppen in Syrien verfolgen, »bis sie vernichtet sind«, und denen »die Arme...

Artikel-Länge: 6517 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe