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13.01.2017 / Feminismus / Seite 15

Nicht »nur Geschichte«

Neu aufgelegt: »Cyankali« – nach dem Theaterstück von Friedrich Wolf von 1929. Bis heute kämpfen Feministinnen gegen den Paragraphen 218

Gisela Notz

Das Drama des Arztes, Kommunisten und Dramatikers Friedrich Wolf (1888–1953) »Cyankali« wurde ab September 1929 zunächst von der »Gruppe junger Schauspieler« und dann von vielen anderen revolutionären Theatergruppen an fast sämtlichen deutschen Bühnen gespielt – bevor es nach ca. 300 Aufführungen verboten wurde. Eine neue DVD-Edition des gleichnamigen Films von 1930 und einer Produktion des Fernsehens der DDR von 1977 führt vor Augen, wie aktuell die Debatte um Schwangerschaftsabbrüche und das Selbstbestimmungsrecht der Frauen auch heute noch ist.

Das Theaterstück über eine ungewollte Schwangerschaft löste heftige Diskussionen aus. Kritisiert wurde vor allem, die Bühne werde missbraucht, um ein »Verbrechen wider das keimende Leben« zu rechtfertigen. In der Tat schrieb Wolf es in der Absicht, die Menschen aufzurütteln gegen die Abtreibungsparagraphen 218/219, die seit Januar 1872 im Reichsstrafgesetzbuch standen. Ungewollt Schwangere, Ärzte, die Abbrüche vo...

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