11.01.2017 / Ausland / Seite 2

Syrien: US-Bomben auf Zivilisten

Russisches Verteidigungsministerium nimmt zum Antiterrorkrieg Stellung

Arnold Schölzel

Mindestens 20 Zivilisten sind nach russischen Angaben bei einem US-Luftangriff in der syrischen Provinz Idlib getötet worden. Ein B-52 Bomber habe am 3. Januar die Stadt Sarmada angegriffen, in der eigentlich die Waffenruhe gelte, teilte der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow während einer Konferenzschaltung im Moskauer Verteidigungsministerium am Dienstag mit. Laut Gerassimow hätten die USA vereinbarungsgemäß Russland über die Attacke vorher informieren müssen, taten das jedoch nicht. Idlib liegt im Nordwesten Syriens. Der Armeegeneral erinnerte daran, dass die US-Luftwaffe am 17. September 2016 im ostsyrischen Deir Essor Einheiten der syrischen Regierungsarmee, die von Banden des »Islamischen Staats«...

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