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03.07.2002 / Feuilleton

Bomben werfen

Zwei Spotless-Bücher über den US-Feldzug gegen Kuba und über kriegsbegleitende Medien

Arnold Schölzel

Den Beginn des unerklärten Krieges der USA gegen Kuba datiert Klaus Huhn im einleitenden Text zu »Der vierzigjährige US-Feldzug gegen Kuba« auf den 17. März 1960. Am Vortag hatte das Weiße Haus von der CIA-Zentrale ein Dokument mit dem Titel »Programm einer verdeckten Aktion gegen das Castro-Regime« erhalten. Das Projekt sah die Bildung einer Opposition gegen Castro, einen Rundfunkfeldzug, die Landung konspirativer Gruppen auf Kuba und die Bildung eines »Kaders« zur Führung der Operationen vor. In 60 Tagen sollte alles abgeschlossen sein. Am 17. März übermittelte US-Präsident Dwight D. Eisenhower CIA-Chef Allen Dulles die Weisung, Exilkubaner anzuwerben und für eine Operation gegen Kuba vorzubereiten. Ein Jahr später scheiterte die Invasion in der Schweinebucht kläglich, woraufhin der neue US-Präsident John F. Kennedy landesweit bekannte Gangster in den USA mobilisieren ließ, um sie als Castro-Mörder zu verpflichten.

Die Chronik faßt in Monatssprüngen ...

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