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07.01.2017 / Titel / Seite 1

»Nicht ohne uns!«

Nama und Herero wollen Deutschland für Genozid in früherer Kolonie Südwestafrika zur Verantwortung ziehen. Berlin sieht »keine Rechtspflicht«

Christian Selz, Kapstadt

Die Geduld der namibischen Volksgruppen Nama und Herero mit der deutschen Bundesregierung ist aufgebraucht. Seit 2012 hatte Berlin mit Vertretern Namibias um eine Haltung zum Völkermord in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika gerungen. Bis zu 100.000 Menschen hatten kaiserliche Truppen zwischen 1904 und 1908 erschossen oder in Konzentrationslagern ermordet. Doch für die Bundesregierung blieb das Erbe des Vernichtungsfeldzugs stets eine vornehmlich juristische Angelegenheit. Die Verhandlungen waren ein Spiel auf Zeit. Am Donnerstag (Ortszeit) haben die traditionellen Autoritäten der Nama und Herero die Konsequenzen gezogen und in New York Sammelklage gegen die Bundesregierung eingereicht.

In einer am Donnerstag abend veröffentlichten gemeinsamen Stellungnahme erklärten der oberste Herero-Chief Vekuii Rukoro und der Vorsitzende der Nama Traditional Authorities, Chief David Frederick, dass sie die deutsche Regierung wiederholt aufgefordert hätten,...

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