23.12.2016 / Feminismus / Seite 15

Lateinamerikas Frauen wehren sich

Protestbewegung gegen brutale Morde und sexuelle Gewalt wächst

Katell Abiven (AFP)

Die Argentinierin Lucía war 16, als zwei Männer sie unter Drogen setzten, vergewaltigten und brutal zu Tode folterten. Florencia aus Chile wurde nur neun Jahre alt. Dann erstickte sie ihr Stiefvater mit einer Plastiktüte. Die 22jährige Joseline wurde in Mexiko erdrosselt, und seit dem vergangenen Wochenende erschüttert die bestialische Ermordung einer 47jährigen Argentinien, wie das Onlineportal latina-press.com am Mittwoch berichtete. Irma Ferreyra Da Rocha wurde am Samstag morgen sterbend aufgefunden. Nach Angaben der behandelnden Ärzte war die Hausangestellte und Mutter von 14 Kindern brutal verprügelt worden, der oder die Täter hatten ihr zudem den Ast eines Baumes in Vagina und After gerammt. Während einer Notoperation erlitt sie vier Herzinfarkte und verstarb am Sonntag mittag (Ortszeit). Ersten Ermittlungen zufolge hatte Ferreyra eine Tanzveranstaltung in Begleitung eines Mannes verlassen. In einem Fußgängertunnel soll sie dann vergewaltigt worden ...

Artikel-Länge: 3535 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe