23.12.2016 / Inland / Seite 5

Spaltung der Belegschaften

Studie untersucht Beschäftigungsverhältnisse in prekären Bereichen

Simon Zeise

Gewerkschaften gelingt es nur unzureichend, in prekären Branchen Fuß zu fassen. Das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen hat anhand von vier Fallbeispielen untersucht, »wie die Sozialpartner gemeinsam prekäre Arbeit eindämmen können«, erklärte die Einrichtung am Dienstag.

Während mit Blick auf die seit 2004 geschaffenen Arbeitsplätze immer wieder von einem deutschen »Beschäftigungswunder« die Rede ist, habe für viele Menschen das Risiko des sozialen Abstiegs zugenommen: Bei mehr als 1,3 Millionen dieser Anstellungen (rund 36 Prozent) handele es sich um keine regulären Jobs, sondern um unsichere Beschäftigungsverhältnisse. Dazu zählten »befristete Verträge, Leiharbeit, Minijobs oder kurze Teilzeit«.

Die Wissenschaftler wollten nun herausfinden, ob »jüngere Initiativen des sozialen Dialogs« geeignet seien, »Schutzlücken zu schließen«: Beim ersten untersuchten Fallbeispiel handelt es sich um die freiwillige Selbstverpflichtung...

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