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15.12.2016 / Feuilleton / Seite 11

Guter Sex

Christian Schwochow zeigt Paula Modersohn-Becker als lebenslustigen Wildfang

Maxi Wunder

Filme über Fin-de-siècle-Künstler (und damit jede Menge Hipster-Bärte im Original) hatten 2016 Hochkonjunktur. Die Helden hießen Claude Monet, Henri Matisse, Paul Cézanne, Émile Zola und Egon Schiele. Die Frauen zogen gleich mit Marie Curie, Isadora Duncan, Lou Andreas-Salomé (Der umtriebige Dichter Rainer Maria Rilke kommt übrigens gleich in mehreren Filmen vor). Alles Ikonen der Emanzipation. Nun also auch Paula-Modersohn-Becker.

Sie vereint praktischerweise beide Sujets, Kunst und Emanzipation. Ihre Bilder muss man nicht mögen, sie selbst schon, wenn man den Film »Paula« von Christian Schwochow gesehen hat. Dem Drehbuch liegt eine fundierte Recherchearbeit der aus der DDR stammenden Autoren Stefan Kolditz und Stephan Suschke zugrunde, sie boten die Filmidee bereits 1988 der DEFA an. Was lange währte, wurde schließlich gut: Carla Juri (bekannt u. a. aus »Feuchtgebiete«) verkörpert die junge Paula Modersohn-Becker, die sich weder von den Zweifeln ihres be...

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