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15.12.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

BP hat nichts gelernt

»Deepwater Horizon«: Von Greenpeace geleakter Konzernbericht offenbart weiterhin unzureichende Sicherheitskultur des Ölkonzerns

Wolfgang Pomrehn

Gut sechs Jahre nach der Explosion der Bohrplattform »Deepwater Horizon« im Golf von Mexiko vor der US-Küste macht der britische Erdölkonzern BP erneut Schlagzeilen wegen Sicherheitsproblemen. Einem internen Bericht zufolge, der Greenpeace zugespielt wurde und über den die britische Financial Times (FT) am Dienstag berichtete, ist es in den vergangenen Jahren mindestens zweimal beinahe zu tödlichen Unfällen in Anlagen des BP-Konzerns gekommen. Die Sicherheitsstandards des Unternehmens würden hinter denen der Konkurrenz wie Royal Dutch Shell und anderen zurückfallen. Einer der Vorfälle ereignete sich 2014 in einer Raffinerie in Whiting in der Nähe von Chicago. Dort wäre beinahe eine Entschwefelungsanlage zerstört worden. Um dem Rohöl den Schadstoff zu entziehen wird Wasserstoff verwendet, ein Gas, das leicht explodieren kann. Den meisten Lesern dürfte aus dem Chemieunterricht das »Knallgas« aus Wasserstoff und Sauerstoff bekannt sein. Der Bericht enthalte ...

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