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18.06.2002 / Ansichten

Bundesweite Auseinandersetzungen auf den Baustellen: Ausstand für höheren Mindestlohn im Osten?

junge Welt sprach mit Hivzi Kalayci. Er ist Gewerkschaftssekretär des Berliner Bezirksverbandes der IG Bauen Agrar Umwelt (IG BAU)

Karl Grünberg

F: Auch auf Berliner Baustellen wird seit Montag gestreikt. Wer macht mit?

Wir haben zehn Großbaustellen ausgewählt, die ein Gesamtauftragsvolumen von 2,5 Milliarden Euro haben, darunter die Baustellen am Palast der Republik, am Domaquarée an der Spree in Berlin-Mitte und am Potsdamer Platz. Schätzungsweise befinden sich seit Montag in der Hauptstadt insgesamt 2000 bis 2500 Bauarbeiter im Streik.

F: Ist eine Ausweitung des Ausstands in den nächsten Tagen geplant?

Der Streik wird weitergehen, solange die Arbeitgeber nicht bereit sind, ein verbessertes Angebot zu machen. Wenn es notwendig ist, kann der Streik über einen längeren Zeitraum geführt werden. Wir hoffen aber, daß es so schnell wie möglich vorbei geht.

F: Ist Ihnen das Streiken unangenehm?

Ein Streik nutzt im Grunde genommen niemandem, den Gewerkschaften und Arbeitnehmern genauso wenig wie den Arbeitgebern. Deswegen fordern wir die Arbeitgeber auf, umgehend e...









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