Der Schwarze Kanal
Gegründet 1947 Sa. / So., 17. / 18. August 2019, Nr. 190
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28.11.2016 / Feuilleton / Seite 10

Die eigenen Gesetze

»Meine geniale Freundin« zeigt: Neapel bleibt ein Schauplatz der Weltliteratur

Konrad Lotter

Nach Italien und den USA erklimmt Elena Ferrantes Roman »Meine geniale Freundin« nun auch in Deutschland die Bestsellerlisten. Im ersten (von vier) Bänden wird, auf die Freundschaft zweier Mädchen und den Kreis ihrer Freunde, Familien und Nachbarn zentriert, die Geschichte Neapels während der ersten Nachkriegsjahre erzählt. Angeheizt wurde das Interesse an dem Roman durch die Enthüllung der (bislang unbekannten) Identität seiner Autorin. Zwei Jahrzehnte lang brachten die italienischen Feuilletons die verschiedensten Spekulationen darüber in Umlauf.

Nun gelang es einem Journalisten, der wie die junge Welt schrieb, der »Spur des Geldes« gefolgt ist, das Geheimnis zu lüften. Hinter dem Pseudonym Elena Ferrante verbirgt sich die preisgekrönte Übersetzerin der Werke von Christa Wolf, Hermann Hesse, Hans Magnus Enzensberger oder Bertolt Brecht: Anita Raja, die Frau des Drehbuchautors, Journalisten und Schriftstellers Domenico Starnone.

In der Folge fand, zusammen...

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