24.11.2016 / Inland / Seite 8

»Kritik war persönlich, teils unter der Gürtellinie«

Der Konflikt wurde in der Berliner Linkspartei in der vergangenen Zeit nicht offen geführt. Ein Gespräch mit Evrim Sommer

Claudia Wrobel

Sie haben Anfang der Woche angekündigt, Ihre Bewerbung für das Amt der Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Lichtenberg zurückzuziehen, und haben gleichzeitig mit sofortiger Wirkung Ihr Amt als Vorsitzende der Linken in Lichtenberg niedergelegt. Zuvor sind Sie bei einer Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung nicht gewählt worden. Was genau gab den Ausschlag, diesen radikalen Schritt zu tun?

Meine Fraktion stand nicht geschlossen hinter mir. Aus ihr kamen die meisten anonymen Nein-Stimmen.

Ihre Wahl wurde begleitet von einer Veröffentlichung des rbb, in der suggeriert wurde, Sie hätten im Handbuch des Abgeordnetenhauses, dessen Mitglied Sie bis zur Wahl im September waren, Ihren Lebenslauf gefälscht. Nun kann man vielleicht sagen, es sei ungeschickt formuliert, dass Sie Ihr Studium angegeben haben, ohne den Hinweis, dass Sie es zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen hatten. War das aber wirklich der Grund für Ihre Nichtwahl?

Der Eintrag im Handbuch war ...

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