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21.11.2016 / Inland / Seite 5

In den Wind

Geschönte Prüfwerte schaden der Gesellschaft: Höherer Kraftstoffverbrauch als offiziell angegeben führt zu Mindereinnahmen bei der Kfz-Steuer

Claudia Wrobel

Ein höherer Benzinverbrauch als beim Autokauf angegeben, der ist nicht nur für den Verbraucher lästig und teuer. Auch die Gesellschaft muss für diese Tricks, mit denen ein Auto umweltbewusster wirkt, als es ist, zahlen – mittelbar durch eine höhere Schadstoffbelastung, aber auch unmittelbar durch Steuerausfälle. Denn seit 2009 ist der Ausstoß an Kohlenstoffdioxid Teil der Bemessungsgrundlage der Kfz-Steuer. Pauschal gesagt: Je mehr Benzin ein Auto verbraucht, desto höher ist der CO2-Ausstoß. Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) hat am Freitag eine Studie veröffentlicht, um die Mindereinnahmen des Staates zu quantifizieren.

Unter anderem Volkswagen hatte noch Ende vergangenen Jahres zugesagt, etwaige durch falsche Klassifizierung von Autos entstandenen Steuerschulden und daraus resultierende Nachforderungen zu zahlen. Allerdings rechnet der Konzern nun nicht mehr damit, vom Staat aufgrund erhöhter CO2-Werte vieler seiner Fahrzeuge zur Zahlung ...

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