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06.06.2002 / Ausland

Im Süden herrscht Faustrecht

Mexikos Regierung läßt verarmte Region im Stich. 26 Bauern bei Massaker getötet

Diego Cevallos, Mexiko-Stadt (IPS)

Die bitterarme Landbevölkerung der mexikanischen Südstaaten hat nach Einschätzung von Menschenrechtsgruppen die Hoffnung auf bessere Zeiten durch das Faustrecht ersetzt. Konflikte, bei denen es meist um Landansprüche oder Waldnutzung geht, werden in untereinander verfeindeten Dörfern häufig mit Waffengewalt ausgetragen und enden nicht selten in einem Blutbad. Erst am 31. Mai waren in dem 800-Seelen-Städtchen Santiago Xochiltepec im Bundesstaat Oaxaca 26 Bauern niedergemetzelt worden. Nach Ansicht von Eduardo Brito vom »Menschenrechtszentrum Bartolomé Carrasco«, das die Hintergründe ähnlicher Massaker in Oaxaca untersucht, ging es auch bei diesem Konflikt zwischen Kleinbauern und Holzfällern um nicht geklärte Landforderungen.

Am vergangenen Freitag hatten bewaffnete Gangster auf einer Nebenstraße einen Lkw mit einer Gruppe von Indianern überfallen, die nach der Arbeit in einem Sägewerk auf dem Heimweg waren. Sie feuerten auf die Arbeiter und töteten 26...

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