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02.11.2016 / Feuilleton / Seite 10

Bereska, Dehler, de Bruyn

Jubel der Woche

Jegor Jublimov

»Alles eine Frage der Zeit / Es existiert ein Ende / Am Anfang aber steht die Zeit / Ich schlage sie tot« – so heißt es am Schluss eines Gedichts von Jan Bereska, der in vielen Texten teils verbrämt, teils unverblümt seine Lebensumstände in der DDR und kurz danach reflektiert hat.

Am Montag vor 65 Jahren wurde er in Berlin als Sohn des Schriftstellers Henryk Bereska geboren und schon als Jugendlicher für den Film entdeckt. Spätestens mit der Titelrolle in Roland Gräfs Regiedebüt »Mein lieber Robinson« war er ab 1970 eins der bekannten Filmgesichter der DEFA. Bereska wollte aber mehr, als nur seinen Typ zu verkaufen, studierte Regie an der Babelsberger Filmhochschule und arbeitete ein paar Jahre als Regieassistent. Er gehörte der Generation von Absolventen an, die bei der DEFA schwer zum Zuge kamen. War es seiner Aufmüpfigkeit oder seiner Sensibilität zuzurechnen, ...

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