31.10.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Akquisition im Pazifik

Papua-Neuguinea, Fidschi, Kiribati: China baut die wirtschaftliche und politische Kooperation mit Ländern der Region beständig aus

Thomas Berger

China verstärkt seit Jahren seine bilateralen Kontakte in Asien und Afrika. Auch im Pazifik­raum sucht die globale Wirtschaftsmacht nach mehr vertiefter Koopera­tion. In dieser Weltregion, die selten im Fokus der Betrachtungen in Europa ist, hat sich Beijing zu einem der wichtigsten Geldgeber und wirtschaftlichen Partner entwickelt. Allein in Fidschi, eine der größeren der Mininationen, machen chinesische Investitionen inzwischen 41 Prozent aller zufließenden ausländischen Gelder aus, sagte Industrie- und Handelsminister Faiyaz Koya Ende Juli beim Besuch einer Wirtschaftsdelegation aus Beijing. Deren Mitglieder, Vertreter millionenschwerer Firmen, loteten bei der Visite weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit aus.

Strategische Investitionen

Das Beispiel zeigt, wie sehr der südpazifische Raum inzwischen das Interesse geweckt hat. Dabei haben die Kleinstaaten zusammengenommen allenfalls eine Bevölkerung von der Größe einer chinesischen Metropole. Aus Sicht B...

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