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24.10.2016 / Inland / Seite 5

Auf dem Weg zu neuen Boni

Die VW-Spitze will den Abgasskandal nutzen, um Personalkosten zu drücken. Geht ihr Plan auf, erhalten die Manager weiter Millionenzahlungen

Daniel Behruzi

In der Gedankenwelt von Unternehmensberatern sind Krisensituationen vor allem Chancen. Offenbar denkt die Spitze des Volkswagen-Konzerns genauso. Allerdings geht es ihr nicht darum, als Schlussfolgerung aus dem millionenfachen Betrug durch die Manipulation von Abgaswerten für transparente und weniger hierarchische Strukturen zu sorgen. Im Gegenteil: Der aktuelle Umbau macht das weltweite VW-Imperium noch stromlinienförmiger und zentralistischer. Als Chance sieht die Wolfsburger Führungscrew die aktuelle Krise wohl vor allem in einer Hinsicht: Sie will Ängste und Unsicherheiten nutzen, um die Personalkosten auf lange Sicht zu drücken.

VW-Markenchef Herbert Diess, der sich für seine Kürzungspläne am Donnerstag von 20.000 Beschäftigten in Wolfsburg auspfeifen lassen musste, ist im Auftrag seiner Herren unterwegs – denen des Porsche/Piëch-Clans. Das stellen die Aufsichtsratsvertreter Wolfgang Porsche und Hans Michel Piëch im Interview mit dem aktuellen Spiegel...

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