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21.10.2016 / Ausland / Seite 6

»Schwarzer Mittwoch«

In Argentinien demonstrierten 100.000 Menschen gegen Morde an Frauen. Proteste auch in anderen Ländern

Jan Ronahi

Unter dem Slogan »Nosotras Paramos« (Wir Frauen streiken) sind am Mittwoch (Ortszeit) in Buenos Aires nach Angaben der Veranstalter rund 100.000 Menschen gegen die grassierende Gewalt gegen Frauen auf die Straße gegangen. Aufgerufen zum »Nationalen Frauenstreik« am »schwarzen Mittwoch« hatten 50 linke und feministische Organisationen im ganzen Land, unter ihnen die für ihren Widerstand gegen die Militärdiktatur (1976–1983) weltweit bekannt gewordenen »Mütter der Plaza de Mayo« und verschiedene Gewerkschaftsverbände. Neben der Forderung nach einem Ende der Morde und dem Gedenken an die Opfer verlangten die Teilnehmer ein Ende der ökonomischen und sozialen Benachteiligung von Frauen und die Anerkennung nach wie vor unbezahlter Haus- und Erziehungsarbeit. In Sprechchören wurde zudem das Recht auf sicheren und kostenfreien Schwangerschaftsabbruch verlangt. »Wir wollen über keine Frauenmorde mehr in den Medien lesen müssen. Wir wollen nicht, dass alle 20 Stund...

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