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19.10.2016 / Inland / Seite 4

Wiedergutmachung gefordert

Berlin: Kongress zu kolonialem Völkermord. Widerstand gegen Haltung der Bundesregierung

Rolf-Henning Hintze

Die Verhandlungen über eine Anerkennung des deutschen Völkermords an den Herero und Nama sowie eine offizielle Entschuldigung Deutschlands werden keine wirkliche Lösung bringen, solange nicht Vertreter der Nachfahren der Opfer mit am Verhandlungstisch sitzen. Diese Ansicht vertraten zwei der einflussreichsten Häuptlinge dieser beiden Volksgruppen auf dem dreitägigen »Non-Governmental Congress on the Ovaherero and Nama Genocides, 1904–08«, der am Sonntag in Berlin endete. Vekuii Rukoro, Paramount Chief der Herero, führte vor dem Kongress aus, die Verhandlungen zwischen den beiden Regierungsvertretern Ruprecht Polenz, einem ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten, und dem früheren namibischen Botschafter in Brüssel, Zedekia Ngavirue, könnten keinen Erfolg haben, wenn nicht Vertreter der Nachfahren an den Gesprächen beteiligt würden, wie es das namibische Parlament in einer 2006 einstimmig angenommenen Erklärung gefordert hatte. Rukoro übte heftige Kritik dara...

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