Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
10.10.2016 / Feuilleton / Seite 10

»Das ist die wahre Ästhetik, eine politische«

Über Vergangenheit und Zukunft der Plattenbauweise. Gespräch mit Philipp Meuser

Lena Reich

Sie haben in letzter Zeit zwei umfangreiche Bände zum »weltweit größten Vorhaben der modernen Architekturgeschichte« herausgebracht – dem sowjetischen Massenwohnungsbau*. In Ihrem Verlag erscheinen regelmäßig auch Architekturführer über ehemalige Sowjetrepubliken. Woher diese Schwäche für das architektonische Erbe des Sozialismus?

Hier kommen zwei Dinge zusammen: zum einen eine journalistische Neugierde, wenig bekannte Orte zu besuchen. Zum anderen meine Verantwortung als Architekt, sich mit einem baulichen Erbe auseinanderzusetzen, das kaum eine Lobby hat. Darüber hinaus gibt es gerade beim Wohnungsbau in der ehemaligen Sowjetunion einen schier unendlichen Reichtum an Serientypen. Das überrascht die meisten Kollegen immer wieder, denkt man doch beim Thema Plattenbau zunächst an Monotonie und Ödnis. Aber gerade heute rückt der industrielle Wohnungsbau wieder auf die Tagesordnung, wenn es etwa um das kostengünstige Bauen geht. Man kann selbst am einfachste...

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