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28.09.2016 / Inland / Seite 5

Nahles’ kalter Kaffee

Die SPD-Ressortchefin stänkert gegen eine Arbeitszeitverkürzung. Dabei leisten wegen der Digitalisierung Beschäftigte in weniger Zeit mehr

Johannes Supe

Die Digitalisierung macht den Chefs vieles möglich. Den Kollegen Müller noch auf dem Nachhauseweg anrufen? Dank dessen Handy oder Smartphone kein Problem. Ihm ein Schreiben nach Betriebsschluss schicken: Eine E-Mail erlaubt auch das. Wie aber beeinflusst die ständige Erreichbarkeit das Wohlergehen der Lohnabhängigen? Der Frage geht eine am Dienstag in Berlin vorgestellte Studie der Universität St. Gallen nach. Für die Erhebung »Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeit auf die Gesundheit von Beschäftigten« befragten die Forscher zwischen Juli und August mehr als 8.000 Arbeiter und Angestellte in Deutschland. Die Untersuchung entstand im Auftrag der Barmer GEK in Kooperation mit Bild am Sonntag, involviert ist auch die Deutsche Telekom. Ergebnis der Studie: Gesundheit und Familienleben der Angestellten werden in Mitleidenschaft gezogen.

»Die Digitalisierung zeigt signifikante Zusammenhänge mit emotionaler Erschöpfung (Burnout) oder mit Konflikten zwischen...

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