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19.09.2016 / Ausland / Seite 7

Brüchige Waffenruhe

Im Donbass herrscht eine Feuerpause. Doch immer wieder kommt es zu Zwischenfällen

Susann Witt-Stahl, Donezk

Wieder einmal kann nur von einer relativen Waffenruhe die Rede sein. Der nächtliche Artilleriedonner über der Metropole Donezk, in deren Zentrum weitgehend Alltagsnormalität gelebt und die von der nur wenige Kilometer entfernt liegenden Frontlinie drohende Gefahr so gut wie möglich verdrängt wird, bleibt seit Mitternacht des 15. September aus. Aber am Stadtrand, in benachbarten Ortschaften und Städten sind auch tagsüber vereinzelt Einschläge von Geschossen zu hören.

Nordwestlich von Makijiwka, der östlichen Nachbarstadt von Donezk, wo kurz vor der Feuerpause noch eine Schule und mehrere Wohnhäuser von der ukrainische Artillerie getroffen worden waren, findet sich bei der Gemeinde Jasinowataja in Richtung Awdijiwka einer der in den letzten Wochen heißesten Punkte an der Front. Vergangenen Mittwoch soll es laut dem Verteidigungsministerium der international nicht anerkannten Volksrepublik Donezk (DNR) in der Nähe einen Durchbruchversuch von ukrainischen ...

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