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09.09.2016 / Feminismus / Seite 15

Kreuzzug gegen Frauenrecht

Selbsternannte Lebensschützer wollen erneut in Berlin aufmarschieren. Zwei Bündnisse mobilisieren zu Gegenaktionen

Gisela Notz

Am 17. September findet in Berlin erneut ein »Marsch für das Leben« statt. Aufgerufen dazu haben der Bundesverband Lebensrecht e. V. (BVL) und zahlreiche christlich-fundamentalistische und evangelikale Organisationen, Rechte und homophobe Gegner des Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung. Bereits seit dem Jahr 2002 machen diese Gruppen in der Hauptstadt auf – angeblich – täglich 1.000 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland aufmerksam. Mit dem Motto »Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie« werden Euthanasie und Sterbehilfe sowie Abtreibung und Mord gleichgesetzt. Feministinnen und Aktive aus Parteien, Verbänden und Bewegungen wollen dies nicht unwidersprochen lassen und rufen deshalb zu Gegendemonstrationen auf.

Der BVL gibt an, sich »für den Schutz des Lebensrechts jedes Menschen von der Zeugung bis zum natürlichen Tod« einzusetzen. Schwangerschaftsabbrüche sind für ihn »vorgeburtliche Kindstötungen«. Daher tritt er für deren ausnahmsl...

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