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08.09.2016 / Feuilleton / Seite 10

Die anwesenden Abwesenden

Von der (Un)Möglichkeit, Palästinenserin zu sein: Morgen beginnt in Berlin ein einzigartiges Festival

Sophia Deeg

Am Freitag wird im Ballhaus Naunynstraße in Berlin-Kreuzberg ein Festival eröffnet, wie es in Deutschland noch nicht zu erleben war. Unter dem Titel »After The Last Sky« werden Künstler mit palästinensischen Wurzeln aus den Bereichen Schauspiel, Tanz, Film, bildende Kunst, Musik, Performance, Literatur und Spoken Word sowie Wissenschaftler und Aktivisten vier Wochen lang Themen verhandeln, die zugleich universell und hochaktuell sind.

Der Festivaltitel zitiert Mahmud Darwish: »Wohin werden wir gehen nach der letzten Grenze, wohin werden die Vögel fliegen nach dem letzten Himmel ...« (2003). Darwish gilt als »Dichter der palästinensischen Nation«, dabei ist jede Zeile seiner Lyrik von Universalität gekennzeichnet. Wie seine Dichtung verweist das Festivalprogramm auf Erfahrungen von Entwurzelung, in Frage gestellter oder fremdbestimmter Identität, auf die Selbstbehauptung des einzelnen und den Widerstand des zerrissenen Kollektivs angesichts eines schier übe...

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