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08.09.2016 / Inland / Seite 5

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Beschäftigte der Servicegesellschaft des Uniklinikums Charité legten die Arbeit nieder. An Kampfeswillen mangelte es ihnen nicht, aber an streikenden Kollegen

Johannes Supe

Am Mittwoch streikten die Beschäftigten der Charité Facility Management GmbH (CFM), einer Tochtergesellschaft der Berliner Universitätsklinik Charité. Zum Warnstreik hatte die Gewerkschaft ver.di aufgerufen. Gut 100 der mehr als 2.000 Beschäftigten beteiligten sich am Ausstand. Anlass des Arbeitskampfes ist das Ringen der Belegschaft um einen Tarifvertrag: Die für die Charité gültige Vereinbarung soll auch den Arbeitern und Angestellten der Servicegesellschaft zugute kommen. Zwei Verhandlungsrunden mit der CFM-Geschäftsführung waren bislang ergebnislos verlaufen. Eine dritte steht an diesem Freitag an.

Einer von denen, die am Mittwoch streiken, ist Sascha Kraft. Seit 2008 arbeitet er in der Servicegesellschaft, ist im Bereich Logistik beschäftigt. In seinem Fall heißt das endlose Papierberge verwalten: Kraft ist im Archivdienst tätig, muss Lastwagen voller Akten transportieren. In einem Umzugslager der Klinik seien bereits mehr als 100.000 Kisten gestapelt...

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