06.09.2016 / Inland / Seite 4

Gegen die Strategen des Krieges

Büchel, Essen, Berlin: Im Herbst gibt es viele Anlässe für die Friedensbewegung, aktiv zu werden

Bernhard Trautvetter

Wenn das im niederrheinischen Kalkar gelegene Joint Air Power Competence Centre (JAPCC) mehr als 250 sogenannte Topexperten der NATO zu seiner Jahrestagung unter dem Titel »Vorbereitung der NATO auf Operationen in einem verschlechterten Umfeld« (»Preparing NATO for Joint Air Operations in a Degraded Environment«) vom 4. bis zum 6. Oktober in die Messe Essen einlädt, ist von Krieg keine Rede. Die Militärs bevorzugen harmlosere Begriffe, die sich leichter denken und aussprechen lassen – »Einsätze« und »Operationen« zum Beispiel.

Der Einladungstext zur Tagung stellt die rhetorische Frage, wie es denn zu verhindern sei, dass die heutige »unübertroffene Überlegenheit« der NATO-Technik in Zukunft verlorengehe. Konkreter lauten die Sorgen, die sich die NATO-Strategen machen: Können die westlichen Truppen noch handeln, wenn das Satellitennavigationssystem GPS zusammenbricht? Was ist, wenn das Internet ausfällt? Oder das Gesundheits- und das Bankensystem? Wie kann ...

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