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30.08.2016 / Titel / Seite 1

»Der Krieg ist beendet«

Kolumbien: FARC-Guerilla und Regierung ­erklären endgültigen Waffenstillstand. Aufständische der ELN zeigen sich skeptisch

André Scheer

Der mehr als 50 Jahre andauernde Krieg zwischen den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) und den Truppen der Regierung in Bogotá ist vorbei. Nachdem die Unterhändler beider Seiten am Mittwoch den erfolgreichen Abschluss ihrer seit 2012 in der kubanischen Hauptstadt geführten Verhandlungen erklärt hatten, gilt seit dem gestrigen Montag um 0 Uhr Ortszeit zwischen beiden Seiten eine »bilaterale und endgültige Waffenruhe«.

Der kolumbianische Staatschef, Juan Manuel Santos, hatte am vergangenen Donnerstag der Armee des südamerikanischen Landes ein Ende aller Angriffe auf die Guerilleros der FARC mit Beginn der neuen Woche befohlen. Am Sonntag zog dann der oberste Comandante der Aufständischen nach. Timoleón Jiménez, der mit bürgerlichem Namen Rodrigo Londoño heißt, ordnete in Havanna die Einstellung aller Attacken an. De facto hatte die Guerilla bereits seit einem Jahr einen einseitig erklärten Waffenstillstand eingehalten und nur auf Angriffe der Arm...

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