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23.08.2016 / Sport / Seite 16

Der deutsche Sport verliert an Substanz

Die Medaillenbilanz wirkt besser, als sie ist: Im deutschen Sport wurde viel verschlafen

Klaus Weise

Die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro sind vorbei, es ist Zeit für Bilanzen, Analysen und Abrechnungen. Ganz sollte man den Deckel freilich noch nicht zumachen und daran erinnern, dass mit den Paralympics, den Olympischen Spielen der Sportler mit Behinderung, vom 7. bis 18. September noch »Teil zwei« des größten Sportfestivals des Globus folgt. »Rio I« steht am Ende für zwei Wochen großen Sports, für ein beargwöhntes Ereignis, für ein Spektakel, das zwar viele große Momente bot (vor allem in den nicht a priori professionellen, semiprofessionellen und sogenannten Publikumssportarten), aber nicht den mitreißenden Schwung entwickelte, den man aus früheren Jahren kannte.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Es gab noch genug von alldem, womit einem der Sport den tristen Alltag verzaubern kann. Doch für die Sportpolitiker, Funktionäre, Verbandsvertreter und Trainingswissenschaftler waren die insgesamt 16 Tage vor allem eine Frage der Sta...

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