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12.08.2016 / Thema / Seite 12

Eine deutsche Karriere

Rezension. Erst hochdekorierter SS-Mann, dann weltweit anerkannter, erst spät enttarnter Literaturwissenschaftler und Romanist. Über Aufstieg und Fall des Hans Robert Jauß

Hans-Otto Dill

»Die Debatte um den Literaturwissenschaftler und SS-Hauptsturmführer Hans Robert Jauß ist abermals entbrannt«, schreibt die FAZ in ihrer Ausgabe vom 16.6. dieses Jahres. 2014 wurde im Audimax der Universität Konstanz, wo Jauß gelehrt hatte, Gerhard Zahners Theaterstück »Die Liste der Unerwünschten« aufgeführt. Darin wird eine Mitschuld von Jauß an der Deportation französischer Kriegsfreiwilliger ins KZ Stutthof nahegelegt. Die Inszenierung schlug Wellen, und die Universität Konstanz gab daraufhin eine historische Dokumentation in Auftrag, die aus der Feder von Jens Westemeier im Mai 2015 online unter dem Titel »Jugend, Krieg und Internierung« veröffentlicht wurde. Der Romanist Ottmar Ette hat sich ebenfalls mit der Causa Jauß beschäftigt und dazu im Juni ein Buch publiziert. Wir veröffentlichen an dieser Stelle eine Rezension des Fachkollegen Hans-Otto Dill. (jW)

Die Philologie im Umkreis von Literatur und Literaturwissenschaft und ganz speziell die Ro...

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