Der Schwarze Kanal
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07.05.2002 / Ansichten

Schließung von Bildungsstätten bei ver.di zugunsten von Spitzengehältern?

jW sprach mit Cornelia Berger, Pressereferentin der Dienstleistungsgewerkschaft

Daniel Behruzi

F: Sechs der 17 Bildungsstätten von ver.di sollen geschlossen werden. Warum?

Es war von Anfang an klar, daß Bildungsstätten geschlossen werden würden. Das hängt damit zusammen, daß wir einfach zu viele haben, die sich teilweise nicht mehr tragen und finanzielle Verluste einfahren.

F: So eine betriebswirtschaftliche Argumentation bei einer Gewerkschaft?

Selbstverständlich argumentieren und arbeiten Gewerkschaften auch betriebswirtschaftlich. Wir verwalten schließlich die Beiträge unserer Mitglieder. Da muß darauf geachtet werden, daß kein Geld verloren geht.

F: Macht es die Gewerkschaft jetzt wie die Unternehmer: Fusionieren, um zu rationalisieren?

Die Fusion zu ver.di hat stattgefunden, um durch die Zusammenführung der Mitglieder politisch stärker zu werden. Das ist uns gelungen. Es war von vornherein klar, daß Bildungsstätten geschlossen werden müssen und daß die, die wirtschaftlich effektiv sind, letzten Endes aus diesem Synergieprozeß he...









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