08.08.2016 / Inland / Seite 4

Emotionen statt Inhalte

Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern: Zwischen Armut und prekärer Beschäftigung

Rocko Allwerth

Die Einwohner von Mecklenburg-Vorpommern werden am 4. September entscheiden, wer für die nächsten fünf Jahre ins Schweriner Schloss – den Landtag – einzieht. Der seit 1998 den Ministerpräsidenten stellenden SPD droht nach aktuellen Umfragen ein Absturz von gut 35 auf 22 Prozent der Stimmen. Damit würde sie nur knapp vor der AfD landen. Die CDU, momentan Juniorpartner in der Regierung, legte in letzten Meinungserhebungen leicht zu und könnte mit 25 Prozent stärkste Kraft werden. Zunehmend wird befürchtet, dass die AfD an den beiden Parteien noch vorbeiziehen könnte. Das Abschneiden der rechten Partei bzw. die Verluste von SPD und CDU werden eine Kabinettsbildung schwer machen, da eine Fortsetzung der bisherigen Koalition nicht sicher ist.

Die Linke träumt derweil von Regierungsbeteiligung. Wenn die Truppe um Leif-Erik Holm (AfD) stärkste Partei werden sollte, könnte das durchaus wahr werden. Dann wird Linke-Spitzenkandidat Helmut Holter (Linke) für eine Ant...

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