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12.07.2016 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Unerklärbare Differenzen

Auch in der Schweiz werden Frauen schlechter bezahlt als Männer. Anhand ­verschiedener Qualifikationen lässt sich das nur zum Teil aufschlüsseln

Florian Sieber

Im neuen Dossier des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) zur unterschiedlichen Bezahlung trotz gleicher Arbeit findet der Dachverband klare Worte: »Lohndiskriminierung zu dulden ist Ausdruck einer Form gesellschaftlicher Ächtung der Frauen«. Veröffentlicht wurde der Bericht unter dem schlichten Titel »Lohnkontrollen« am vergangenen Dienstag. Demnach erhalten Frauen in der Schweiz noch immer deutlich weniger Entgelt als ihre männlichen Kollegen.

Detailliert schlüsselt das Papier die Differenzen auf, nimmt dabei Bezug auf Zahlen des Bundesamts für Statistik. So lag 2014 der Medianlohnunterschied im Privatsektor bei 15,1 Prozent. Auch im öffentlichen Dienst gab es ein Gefälle von 12,3 Prozent. Zu deutlich höheren Zahlen kommt das Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien (BASS), auf das der SGB ebenfalls verweist. Die letzte BASS-Studie aus dem Jahr 2012 hatte in der Privatwirtschaft entsprechende Unterschiede von 21,3 Prozent, im Staatsdienst von ...

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