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29.06.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Soja statt Bohnen

Grundnahrungsmittel Brasiliens ist nicht mehr ausreichend verfügbar. Agrobranche setzt andere Prioritäten

Norbert Suchanek, Rio de Janeiro

Sieben von zehn Brasilianern haben täglich Bohnen auf dem Mittagstisch. Die Bewohner des größten und wirtschaftlich stärksten südamerikanischen Landes verbrauchten zuletzt rund 3,4 Millionen Tonnen davon pro Jahr. Und dieser Bedarf (kauffähige Nachfrage) konnte bislang nahezu vollständig aus heimischem Anbau gedeckt werden. Doch das ist in diesem Jahr anders. Nach Angaben des Brasilianischen Instituts für Bohnen und Hülsenfrüchte (IBRAFE) werde die heimische Jahresernte nur einen Ertrag von 2,8 Millionen Tonnen erbringen. Das Fehlen von 600.000 Tonnen bedingt drastisch steigende Preise. Damit wird ein Nahrungsmittel, das sich auch die Ärmsten leisten konnten, plötzlich zum Luxusgut. Mitte Juni errechnete IBRAFE eine Zunahme des Großmarktpreises von Bohnen in der größten Metropole São Paulo seit Januar dieses Jahres um 260 Prozent auf 550 Reais (146 Euro) je 60-Kilo-Sack.

Die »Bohnenkrise«, so der IBRAFE-Vorsitzende Marcelo Lüders in einem Medienbeitrag, ha...

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