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19.04.2002 / Ansichten / Seite 0

Morde an Gewerkschaftern in Kolumbien Folge des Neoliberalismus?

jW sprach mit Pedro Julián Cote, Mitglied des nationalen Vorstandes des kolumbianischen Gewerkschaftsverbandes »Unión Sindical Obrera« (USO)

Melanie Lucas, Barrancabermeja

F: In Kolumbien sind in den vergangenen Monaten Dutzende Gewerkschaftsaktivisten von rechten Gruppen, vor allem Paramilitärs, ermordet worden. Besonders betroffen war die USO. Warum rücken Sie ins Visier der Todesschwadrone?

Unsere Gewerkschaft existiert seit fast 80 Jahren, heute haben wir etwa 7000 Mitglieder Die USO ist eine Gewerkschaft, die von ihren Ursprüngen bis heute für die Verteidigung der natürlichen Ressourcen steht. Es ist eine Tradition linker Gewerkschafter, für die Nationalisierung der Bodenschätze zu kämpfen.

F: Ist das nicht erst ein Phänomen der letzten Jahre?

Schon 1905, als die ersten multinationalen Unternehmen nach Kolumbien kamen, begann die Ausbeutung unserer Bodenschätze. Leider gab es schon damals Verträge, die lediglich fünf Prozent der Gewinne dem Land überließen. 95 Prozent des Erdöls etwa strichen die ausländischen Firmen ein. Diese vertragliche Regelung galt bis zur Reform unter Präsident Alfonso López 1974. Er ri...





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