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18.06.2016 / Geschichte / Seite 15

In die ewigen Jagdgründe geschickt

In der Schlacht am Little Bighorn vor 140 Jahren brachten Stämme der Sioux der US-Armee eine Niederlage bei

Jürgen Heiser

»Der weiße Mann gab uns viele Versprechen, gehalten hat er aber nur eins. Er versprach, uns unser Land zu nehmen, und er nahm es uns.« So beschrieb der Oglala Mahpiya Luta (Red Cloud) die Erfahrungen mit den europäischen Eroberern der Neuen Welt. Das war seit Christoph Kolumbus so und änderte sich auch nicht nach Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika. Das Vordringen der Siedler nach Westen kam nur während des Amerikanischen Bürgerkriegs (1861–1865) ins Stocken, als die Unionstruppen durch den Kampf gegen die konföderierten Sezessionisten der südlichen Sklavenhalterstaaten gebunden waren.

Kurz nach dem Ende des Bürgerkriegs errichtete die US-Armee in den Gebieten der Native Americans, wo später die US-Bundesstaaten Wyoming und Montana entstanden, eine Kette von Militärposten. Diese durchzogen vom Vorposten Fort Laramie nordwärts das wichtigste Büffelweidegebiet der im Gebiet der Black Hills und der Bighorn Mountains lebenden Stämme bis in den Ort...

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