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03.06.2016 / Ausland / Seite 8

»Wir wollen Alternativen sichtbar machen«

Linke Plattform in Österreich will Rechtsruck analysieren und Reichtumsverteilung thematisieren. Gespräch mit Benjamin Opratko

Michael Wögerer, Wien

An diesem Wochenende findet in Wien die Aktionskonferenz von »Aufbruch« statt, einem linken Zusammenschluss, der sich in den letzten Monaten in Österreich gebildet hat. »Die Zeit ist reif für einen Aufbruch«, heißt es im gemeinsamen Aufruf der knapp 130 Erstunterzeichner. Wohin soll die Reise gehen?

Wir brechen von unterschiedlichen Orten auf, und das Ziel ist zunächst, aus einer Position herauszukommen, wo alternative Vorschläge für diese Gesellschaft in der Öffentlichkeit kaum vorkommen. Wir wollen Alternativen sichtbar machen.

Nach der Konferenz beginnt die »Aufbruch«-Kampagne. »Wir werden an Türen klopfen, den Leuten zuhören. Wir werden auf die Straße gehen und uns gemeinsam Gehör verschaffen. Wir werden Menschen für unsere Ideen gewinnen«, heißt es auf Ihrer Homepage. Welche konkreten Ideen sind das?

Die Kampagne soll unter dem Titel stehen »Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten«. Ein Schnittpunkt vieler Fragen ist die groteske Ungleichverteilun...

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