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02.06.2016 / Medien / Seite 15

Krieg gegen die Presse

Ägyptens Journalistengewerkschaft wehrt sich. 29 Kollegen sind im Gefängnis

Gerrit Hoekman

Die ägyptische Regierung geht unvermindert hart gegen Journalisten vor. Wie mehrere arabische Nachrichtenportale berichteten, sind am Sonntag der Vorsitzende der ägyptischen Journalistenunion, Jahja Kallasch, und zwei weitere Funktionäre zum Verhör zitiert worden. Rund zwölf Stunden soll die Befragung gedauert haben. Nun steht ihnen ein Gerichtsverfahren ins Haus, weil sie Kollegen, die auf der Flucht vor der Polizei waren, Unterschlupf geboten haben sollen. Außerdem werde Kallasch und seinen beiden Funktionären vorgeworfen, »falsche Nachrichten« zu verbreiten, erklärte ein Anwalt der Angeklagten gegenüber der Presse. Die drei Journalisten befinden sich nach Angaben der arabischen Zeitung Al-Ahram wieder auf freiem Fuß, nachdem ein anonymer Gönner die Kaution von je 1.000 Euro bezahlte. Die erste Anhörung vor dem Richter soll am kommenden Samstag stattfinden.

Die angeklagten Journalisten äußerten sich jüngst...

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