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02.06.2016 / Ausland / Seite 7

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Ein besetztes soziales Zentrum in Barcelona kämpft gemeinsam mit der Nachbarschaft um seinen Erhalt

Mela Theurer, Barcelona

Seit über einer Woche blickt nicht nur die Lokalpresse auf das Viertel Gràcia. Spaniens Medien berichten aus dem Stadtteil von Barcelona, denn dort finden täglich Straßenkämpfe statt, Autos und Müllcontainer stehen in Flammen, über 100 Demonstranten wurden bisher verletzt. Auslöser war die Räumung der besetzten, selbstverwalteten »Banc Expropiat« (enteignete Bank). Diese war zum Symbol des Widerstands gegen Polizeigewalt und opportunistische Politik geworden.

Am Vormittag des 25. Mai drangen über 50 Polizisten in das Gebäude ein. Sie brauchten über acht Stunden, um das Haus zu räumen – zwei Aktivisten hatten sich im Tresor der ehemaligen Bank eingeschlossen. Über das Internet mobilisierten die Besetzer ihre Unterstützer. Bis zu 3.000 Menschen versammelten sich, um gegen die Räumung zu protestieren. Ziel war es, das ehemalige soziale Zentrum wiederzubesetzen. Die Polizei reagierte mit Provokationen und Gewalt. Das Viertel wurde abgesperrt, brutal gingen die...

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