Schwarzer Kanal
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12.05.2016 / Medien / Seite 15

Belehren und Bekehren

»Glaubwürdigkeitskrise«: Die Medienbranche geht in die Offensive

Peter Wolter (mit dpa)

Die deutschen Medien verlieren zunehmend an Glaubwürdigkeit – es fällt halt irgendwann auch dem Dümmsten auf, wenn die Redaktionen nur noch den Pressestellen von NATO, Regierung, Parteien und Konzernen nachplappern. Das Management der öffentlich-rechtlichen und der privaten TV-Sender will jetzt offenbar wieder in die Offensive kommen: Beim »Medientreffpunkt Mitteldeutschland« diskutierte die Branche von Montag bis Mittwoch über ihre »Glaubwürdigkeitskrise«, wie es etliche Diskutanten nannten. Und darüber, wie Kritiker mit »Transparenz« und »Dialog« umworben werden können.

»Es gibt viele Menschen, die meinen, dass Medien nicht unabhängig von wirtschaftlichen und politischen Interessen sind«, orakelte die ARD-Vorsitzende und MDR-Intendantin Karola Wille bei der Abschlussdiskussion am Mittwoch. »Das sind Dinge, die uns beschäftigen müssen!« Nur beschäftigen? Es wäre doch die vordringliche Aufgabe von Journalisten, genau diese Interessen und Verflechtung...

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