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05.04.2002 / Ansichten

Journalisten im Krieg: Presse unerwünscht?

jW sprach mit Ulrike Märcks-Franzen vom ver.di-Fachbereich 8, Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union dju

Hannes Kleber

F: Das israelische Militär will Journalisten aus den Kriegszonen verbannen. Was sagt die dju dazu?

Sie haben nicht nur die Absicht bekundet, sondern sind schon dabei, die Kollegen aus den besetzten Gebieten fernzuhalten. Das können wir in keiner Weise akzeptieren. Wir sehen zwar durchaus die Gefährdung der Kollegen, aber wir meinen, daß es die Entscheidung des Journalisten sein muß, ob er sich der Gefahr aussetzt. Was wir aber auf keinen Fall gutheißen können, ist, daß von vornherein die Anwesenheit der Presse an diesen Orten ausgeschlossen wird. Das halten wir für einen Eingriff in die Pressefreiheit.

F: Haben Sie protestiert?

Wir sind gerade dabei, eine Protestnote zu formulieren, wobei ich es wichtig finde, daß nicht nur von uns Protest kommt. Aber die internationalen Organisationen, in denen wir vertreten sind, haben sich schon eingeschaltet. Die Internationale Journalistenföderation zum Beispiel, Reporter ohne Grenzen und andere.

F: Sehe...







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