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23.04.2016 / Inland / Seite 5

Verwaiste Hängematten

Aktuelle Studien: Erwerbslose wie Beschäftigte wünschen sich mehr bezahlte Arbeit und schaffen unentgeltlich Milliardenwerte

Susan Bonath

Sprüche von Politikern über die angebliche Faulheit Erwerbsloser füllen Bundestags- und Medienarchive. Mit der Parole »Es gibt kein Recht auf Faulheit auf Kosten der Allgemeinheit« legten bereits 2001 der damalige Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Friedrich Merz, und Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) den ideologischen Grundstein für die Einführung von Hartz IV. 13 Jahre später verunglimpfte der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke Erwerbslose pauschal als »faule Grippel«. Man könne sie nur mit Sanktionen zum Arbeiten bewegen, meinte er im Herbst 2014. Der kürzlich verstorbene frühere FDP-Chef Guido Westerwelle schrieb Anfang 2010, die Sozialleistungen für Erwerbslose lüden zu »spätrömischer Dekadenz ein«. Und der heutige Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) forderte schon 1994, damals noch als Chef der Bundestagsfraktion der Unionsparteien: »Mehr Eigenverantwortung des einzelnen, weniger soziale Hängematte.«

Dass dergleichen »f...

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