Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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24.03.2016 / Ansichten / Seite 8

Die wahre Absicht

Obama in Kuba und Argentinien

Volker Hermsdorf

Barack Obama ist ein ehrenwerter Mann. Wie Brutus, von dem Mark Anton in Shakespeares »Julius Cäsar« dasselbe behauptet. In Kuba und Argentinien präsentierte Obama sich als Vertreter des guten Amerika der Einwanderer, der Sklaven und ihrer Nachkommen, der USA des Präsidenten Abraham Lincoln, der für sein Engagement gegen die Sklaverei 1865 von einem fanatischen Rassisten erschossen wurde. Der 44. Präsident der Vereinigten Staaten betonte nun in Havanna mehrfach, dass er 1961 als Sohn eines Migranten aus Afrika vier Monate nach der gescheiterten Invasion von CIA-Söldnern in der kubanischen Schweinebucht geboren wurde. Seine eigentliche Botschaft, »Ich habe damit nichts zu tun«, drückte er in seiner Rede an die Kubaner mit dem Satz aus, er sei gekommen, um den Kalten Krieg auf dem amerikanischen Kontinent zu beenden. Wer wollte daran zweifeln, dass er ein ehrenwerter Mann ist?

Neu ist seine Methode nicht. Der damalige Bundeskanzler...

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