18.03.2016 / Feminismus / Seite 15

»Ich bin Bildhauerin. Das ist mein Beruf«

Zum 75. Geburtstag der 2012 verstorbenen Wuppertaler Künstlerin Ulle Hees

Ulrike Müller

Ulle Hees war vieles auf einmal: Künstlerin, Kriegsgegnerin und Menschenfreundin, überzeugte Europäerin, Weltbürgerin – vor allem aber: Wuppertalerin. Die Malerin und Bildhauerin, die Alberto Giacometti (1901–1966) verehrte und nie von sich behauptete, etwas Neues zu machen, dafür aber immer etwas Eigenes, hat mit ihren künstlerischen Eigenheiten auch und vor allem diese Stadt im Bergischen geprägt. Sie liebte Wuppertal. Was man umgekehrt nicht immer sagen konnte, und das machte ihr diese Liebe zuweilen sehr schwer. Aber sie wusste stets, was sie wollte – und was nicht. Unangepasst, gegen den Strom schwimmend: Diese Richtung kannte sie, hatte sie immer wieder eingeübt. Ihr Leben lang. Schon als Kind, das, erst 14jährig, bei Ernst Oberhoff an der Wuppertaler Werkkunstschule studieren durfte.

Mit gerade einmal 16 Jahren besteht sie die Aufnahmeprüfung an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1958 verlässt sie Wuppertal. Auf der Suche nach neuen Persp...

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