Schwarzer Kanal
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06.02.2016 / Thema / Seite 12

Tauziehen um Moldau

Staatskrise zwischen Pruth und Dnjestr: Die südosteuropäische Republik befindet sich in einem Sog aus Korruption und Betrug machthungriger Oligarchen und Interessen von Großmächten

David X. Noack

Die aus der Moldauischen SSR hervorgegangene Republik Moldau zwischen Rumänien, dem international nicht anerkannten Transnistrien (Selbstbezeichnung: Pridnestrowische Moldauische Republik) und der Ukraine befindet sich seit dem November 2014 in einer beispiellosen Krise. Das Land fällt dabei den untereinander konkurrierenden einheimischen Oligarchen sowie den Interessen der in der Region aktiven Großmächte zum Opfer. Darüber hinaus setzen die Wirtschaftskrisen in der Russischen Föderation, in der Ukraine sowie die anhaltende wirtschaftliche Stagnation in der EU dem kleinen südosteuropäischen Land zu. Für die Bevölkerung sinkt der Lebensstandard, da zum Beispiel Strom- und Gaspreise erhöht und Löhne gekürzt werden. Der Wert der Währung sinkt. Zehntausende Menschen gehen bereits seit Monaten immer wieder demonstrieren – selbst bei eisigen Temperaturen von minus zehn Grad in der moldauischen Hauptstadt Chisinau.

Die moldauische Oligarchie

In der Republi...

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