23.12.2015 / Ausland / Seite 2

Armee mordet in Burundi

Bericht belegt Hinrichtungen und Tötungen angeblicher Oppositioneller

Simon Loidl

Dutzende Menschen sind Mitte Dezember von burundischen Sicherheitskräften »systematisch« ermordet worden. Zu diesem Schluss kommt die Organisation Amnesty International (AI) in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht zur aktuellen Lage in dem ostafrikanischen Land. Zwei Wochen lang hat AI die Eskalation nach einer Attacke auf militärische Einrichtungen beobachtet und mit Augenzeugen gesprochen.

Am 11. Dezember hatten bewaffnete Oppositionelle drei Kasernen in der Hauptstadt Bujumbura angegriffen. Nach stundenlangen Kämpfen konnte die Armee die Angreifer zurückschlagen, von denen die meisten getötet wurden. In den Stunden nach der Attacke führten Armee und Polizei laut AI brutale Razzien in mehreren Stadtvierteln durch. Dabei ...

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